Jungferngeckos vermehren sich stark

Zahlreiche Jungtiere warten auf ihre Vermittlung. Gestern wurden die ersten drei abgegeben. Kurz zuvor haben ich drei an den Sohn eines Arbeitskollegen verschenkt. Es schlüpfen aber immer noch alle zwei Wochen welche nach. Interessenten können sich jederzeit bei uns melden.

Fotoshooting der beiden frisch geschlüpften Jungferngeckos

 

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Zwei Jungferngeckos geschlüpft

Freudige Überraschung am Nachmittag. Zwei Jungferngeckos sind innerhalb weniger Minuten geschlüpft. Damit hat unser Zuchtpärchen bisher drei Nachkommen produziert. Die Kleinen sind wohlauf, Fotos folgen bald.

Die Geistermantis - Phyllocrania paradoxa

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Phyllocrania paradoxa kommt in weiten Teilen Afrikas sowie auf Madagaskar vor und lebt überwiegend in offenen Strauch- und Waldgebieten. Sie gehört zur Familie der Hymenopodidae und ist durch ihr bizarres Äußeres perfekt als verdorrtes Blatt getarnt. Ihre Farben reichen dabei von schwarz, braun, grün bis hin zu einem gelblichen Ton. Phyllocrania paradoxa hat eine hohe, asymmetrische Krone, ein breites Halsschild und zahlreiche Loben (Körperanhängsel). Die Geistermantis verschmilzt dadurch so gut mit ihrer Umgebung, dass sie von potentiellen Beutetieren nicht wahrgenommen werden kann.

Sowohl adulte Weibchen als auch adulte Männchen werden ca. 5 cm lang, es können aber auch wohlgenährte, größere Tiere auftreten. Die Antennen der Männchen sind wesentlich länger als beim Weibchen. Die Tiere (vor allem die Männchen) sind teilweise sehr schreckhaft. Bei Gefahr lassen sie sich fallen und verharren im sogenannten Todstellreflex. Dabei werden die Beine angezogen und das Tier verharrt vollkommen steif bis der Schock überwunden ist.

Phyllocrania paradoxa hat eine Lebenserwartung von ca. 10 Monaten (Männchen) bzw. 14 Monaten (Weibchen). Beide Geschlechter häuten sich im Laufe ihres Lebens ca. 7- mal.

Diese Mantidenart ist normalerweise sehr friedlich und Jungtiere können ohne Probleme zusammen gehalten werden. Adulte Tiere sollte man jedoch nach Geschlechtern trennen. Die Haltung mehrerer Weibchen oder mehrerer Männchen ist optimal, da die Tiere so in der Regel besser fressen. (Futterneid)

Phyllocrania paradoxa benötigt eine Tagestemperatur von 25 – 30°C. Diese erreicht man in der Regel durch den Einsatz eines Wärmespots, welcher als Beleuchtung vollkommen ausreicht. Um eine angemessene Luftfeuchtigkeit zu erreichen, sollte man 3 – 5 mal in der Woche leicht sprühen. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden! Nachts ist eine Temperatur von 22 – 23°C optimal. Das Terrarium bzw. Insektarium sollte mit zahlreichen reich verzweigten Ästen ausgestattet sein. Für eine Gruppenhaltung empfehlen wir eine Größe von 30 x 30 x 50 cm, für eine Einzelhaltung reicht ein 15 x 15 x 20 cm Becken vollkommen aus. Die Tiere fressen Drosophilas, Heimchen, Falter, Motten, Schaben und auch Fliegen wobei sie Fluginsekten bevorzugen.

Für die Zucht setzt man ein bis zwei Wochen nach der Adulthäutung ein Pärchen zusammen. Die Kopulation der Tiere dauert ca. 4 Stunden. Vor einer Verpaarung sollte man unbedingt darauf achten, dass das Weibchen gut genährt und satt ist. Andernfalls kann es durchaus vorkommen, dass es das Männchen frisst, bevor eine Verpaarung stattfinden kann. (Sexualkannibalismus)

Man sollte im Terrarium genug Platz zur Paarung lassen, damit das Männchen nach der Kopulation flüchten kann. Das Weibchen produziert nach der Begattung Ootheken (Eipakete) und legt bis zu 15 Stück in Abständen von 1 bis 2 Wochen. Bei einer konstanten Temperatur von 25 Grad schlüpfen nach ca. 5 Wochen 25 - 40 Nymphen. Die Jungtiere fressen Fruchtfliegen und Springschwänze.

Schutzstatus:

keiner

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Gelbkopfgecko Weibchen April 2010

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Lygodactylus picturatus

Verbreitung:
Süd-Ost Kenia, Ost Tanzania, Sansibar und Mafia

Beschreibung:
Als einer der größten Vertreter der Gattung Lygodactylus erreicht Lygodactylus picturatus eine maximale Gesamtlänge von ca. 9 cm. Dabei entfällt etwa die Hälfte auf den Schwanz. Weibchen sind in der Regel etwas kleiner als Männchen. Wie alle Vertreter der Gattung Lygodactylus haben auch sie Haftlamellen and den Zehen, als auch an der Unterseite der Schwanzspitze. Männchen haben an Kopf und Hals eine leuchtend gelbe Färbung, die von einem dunkelbraunen bis schwarzen Linienmuster durchzogen ist. Der restliche Körper ist blaugrau gefärbt und mit hellen und dunklen ozellenartigen Flecken übersäht. Der Bauch weist eine gelbe Färbung auf, die Kehle ist fast durchgehend schwarz gezeichnet. Deutliche erkennbar sind die Hemipenistaschen und 6-8 Präanalporen.
Weibchen weisen eine deutlich unscheinbarere Färbung auf. Der Körper ist beigebraun mit hellen und dunklen ozellenartigen Flecken. Der Kopf kann eine leichte Gelbfärbung aufweisen, allerdings ist diese nie so intensiv wie bei Männchen. Die Bauchseite ist ebenfalls gelb, die Kehle ist weiß und mit einer leicht grauen Marmorierung versehen.

Lebensräume: 
Lygodactylus picturatus ist eine rein arboricol lebende (baumbewohnende) Art. Man findet sie an bewaldeten Küstengebieten direkt Stämmen von Kokospalmen, im Dickicht sowie in Feuchtsavannen auf kleinen Bäumen und Büschen. Darüber hinaus ist Lygodactylus picturatus ein Kulturfolger, man findet sie auch an Hauswänden und Zäunen. Da diese Art sehr anpassungsfähig ist, sind auch Populationen aus Dorn- und Trockensavannen bekannt. In der Regel bewohnt ein Verbund bestehend aus einem Männchen und mehreren Weibchen einen Stamm, Busch oder Baum. Jungtiere werden in der Gruppe geduldet, wobei das Männchen alle männlichen Jungtiere vor Erreichen der Geschlechtsreife vertreibt.

Haltung und Zucht:
Die paarweise Haltung erfolgt in Terrarien mit den Maßen 40 x 40 x 60 cm, wobei man auch eine Gruppe von 1,2 in diesen Becken halten könnte. Als Bodengrund wird ein Sand-Erde-Gemisch verwendet. Die Einrichtung besteht aus verschieden dicken Ästen, dazu großblättrige Grünpflanzen wie zum Beispiel Sanseverien. Ein großes Korkstück dient als Versteck- und Eiablagemöglichkeit. Beleuchtet werden die Terrarien mit je einer 7 W Energiesparlampe, einem 20W Spot und einer Tageslichtröhre. Die Temperaturen liegen zwischen 24 °C und 28 °C, unter dem Spot können bis zu 35 °C erreicht werden. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 60 % und 70 % liegen und wird durch regelmäßiges Sprühen erreicht. Das Sprühwasser wird von den Tieren auch gerne von den Blättern aufgeleckt. Gefüttert wird 2 bis 3 mal die Woche abwechselnd mit Heimchen, Ofenfischchen, Bohnenkäfern und Wachsmotten und deren Raupen. Das Futter wird immer mit Korvimin und Kalziumcitrat bestäubt. Etwa einmal im Monat bekommen die Geckos Fruchtbrei angeboten. Pfirsich-Maracuja ist dabei besonders beliebt.
Zwischen März und April beginnt die Paarungszeit, die Männchen zeigen sich in dieser Zeit besonders prächtig gefärbt, um den Weibchen zu imponieren. Nach erfolgreicher Paarung kann man gut erkennen, dass das Weibchen Eier entwickelt. Diese sind deutlich zu sehen, allerdings sind sie nicht durch die Bauchdecke ersichtlich, wie z. B. bei Phelsumen . Nach ca. 4 Wochen Tragzeit legt das Weibchen meist ein Doppelgelege ab. Gerne werden hierfür kleine Öffnungen oder Spalte im Kork verwendet. Wir haben die Erfahrung gemacht dass es das Beste ist die Eier im Terrarium zu lassen. Nach ca. 60 bis 70 Tagen schlüpfen die ca. 2,5 cm großen Jungtiere. Die Färbung entspricht der der Weibchen. Die Männchen fangen im Alter von 3 bis 4 Monaten langsam an sich umzufärben. Die Jungtiere werden einzeln in geeigneten Behältern aufgezogen. Die Behälter sind wie die Terrarien der Eltern mit einem Sand-Erde-Gemisch als Bodengrund, dünnen Zweigen zum Klettern, kleinen Korkstücken und kleinen Pflanzen eingerichtet. Beleuchtet werden diese mit einer Tageslichtröhre mit geringer Wattzahl, da die Behälter sonst überhitzen. Alle zwei Tage werden die Schlüpflinge mit Kleinstfutter versorgt. Hierzu eignen sich Microheimchen, kleine Ofenfischchen und kleine Wachsmottenraupen. Idealerweise wird der Bodengrund mit Springschwänzen und weißen Asseln „geimpft“, welche auch gerne gefressen werden. Bei Jungtieren ist es besonders wichtig, dass das Futter immer mit Korvimin und Kalziumcitrat bestäubt ist, da sie vor allem Kalzium für den Knochenbau brauchen. Auch sollten sie jeden Tag mit Wasser versorgt werden. Nach ca. 10 bis 12 Monaten sind die Tiere geschlechtsreif.
Lygodactylus picturatus ist ein sehr aktiver, robuster und neugieriger Pflegling, der sehr viel Freude bereitet. Sie sind auch problemlos von gut informierten und vorbereiteten Anfängern zu pflegen. Die Aufzucht der Jungtiere kann wie bei allen Lygodactylus-Arten Probleme bereiten.

Unsere beiden Weibchen stammen von der Reptilienbörse in Ulm. Es handelt sich selbstverständlich um Nachzuchten, da wir keine Wildfänge halten.

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Rosenkäferlarven - Die neue Leibspeise von Rufus

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Habe in Italien etliche Komposthäufen umgesetzt und bin dabei auf viele Rosenkäferlarven gestoßen. Habe sie meinem Rufus mitgebracht und damit wohl seinen Geschmacksnerv voll getroffen. Ihr solltet mal sehen, wie der abgeht, wenn er mich mit so einer Larve kommen sieht!

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Erster Garten-Ausflug im neuen Jahr

Rufus war gestern für ca. eine Stunde im Freien. Er hat die Sonnenstrahlen sehr genossen und wollte am liebsten draußen bleiben. 5 fette Fliegen haben die Begegnung mit der “Fressmaschine” nicht überlebt. Heute ist es leider zu stürmisch.

Rufus und wie er die Welt sieht!

…….ganz oben!

Es ist zum Kopfstände machen. Immer noch kein Frühling in Sicht.

 

Neues von Rufus

Rufus November 2009

Nach vielen schönen Sommertagen mit reichlich Freigang auf Büschen und Bäumen werden die Nächte nun wieder länger. Ich verbringe nun wieder mehr Zeit in meinem Terrarium und hoffe, dass es bald wieder Sommer wird

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Archispirostreptus gigas

Tausendfüsser

Ein erstes Foto unserer Tausendfüsser. Insgesamt 5 Stück bekam ich von meiner besten Freundin geschenkt. Bin gespannt ob sie alle durchkommen.

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